Mittwoch, 13. Oktober 2010
Am Anfang
... Jetzt ist es geschehen. Ich eröffne einen Blog. Ich frage mich natürlich: Wer will das lesen? Deswegen schreibe ich nichts darüber, wann und unter welchen Umständen ich heute morgen aufgestanden bin und wie viel Milch ich in meinen Kaffee getan habe.
Stattdessen möchte ich natürlich über etwas schreiben, von dem ich eine Ahnung habe. Nicht, dass ich nicht wüsste, wie viel Milch in meinem Kaffee war, aber es gibt bestimmt eloquentere Experten auf diesem Gebiet als mich. (Vor allem, wenn ich jetzt zugeben würde, dass ich ganz gerne Instantkaffee trinke ... Aber das tue ich natürlich nicht. Zugeben.)

Zuerst wollte ich also über Bücher schreiben, denn das ist etwas, womit ich mich meistens auskenne. Aber wer will denn das lesen? Die Antwort ist ganz klar, natürlich andere Bücherwürmer, andere Lesewütige wie ich. Also wird dies das Thema meines nächsten Blogs.
Denn zuerst muss ich mich etwas anderem widmen. Da ich gerade meinen Job als Online-Redakteurin begonnen habe, ist es nun an der Zeit, internetaffin zu werden. Das heißt, dass ich neben Web-Usability, HTML, Typo3 und Webseitendesign auch alles über Soziale Netzwerke im Internet wissen muss. Das sollte nun für jemanden, der Facebook boykottiert, weil er es einfach total doof findet, ein Kreuz sein, dass zu tragen er sich opfert, um nicht als Arbeitsloser eine Last der Gesellschaft zu sein (gell?). Aber ich muss gestehen, dass mich stattdessen eine Faszination in ihren Bann geschlagen hat, die sich netterweise nur dadurch erklären lässt, dass ich der Zukunft total aufgeschlossen sein muss.

Die Frage bleibt allerdings: Wie werde ich die inneren Kämpfe, die ein Facebookaccount eventuell auslösen könnte, bestehen?
Mehr dazu später - wenn ich nicht schon vorher untergehe ...